„Spielen ist lernen, ohne es zu wissen.“
(Gerhard Hofer)

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Kinder spielen und experimentieren gern, das weiß jeder. Das Spiel hat für sie eine ganz andere, weit größere Bedeutung als für uns Erwachsene. Für Kinder ist Spielen eine „ernsthafte“ Beschäftigung.

Spielen ist so etwas wie der Beruf von Kindern. Sie brauchen das Spiel für ihre gesamte Entwicklung. Denn im Spiel lernt ein Kind sich selbst und seine Umwelt kennen. Es sammelt Erfahrungen über Dinge, Orte und Menschen und ergründet deren Eigenarten und Gesetze.
Spielen heißt für Kinder aber auch, körperliche und geistige Fähigkeiten zu entwickeln, die Sinne zu schulen, die eigenen Kräfte und die Geschicklichkeit zu erproben.
Und nicht zuletzt macht ein Kind im Spiel wichtige soziale Erfahrungen. Es lernt, Enttäuschungen, Wut und Schmerz zu verarbeiten. Es lernt außerdem, sich in andere Menschen hinein zu versetzen, sie und ihre Reaktionen zu verstehen.
Spielen heißt für Kinder: lernen, aktiv sein, sich vollständig auf eine Sache einlassen, Phantasie, Kraft und Selbständigkeit entwickeln.
 
Sie brauchen ihrem Alter entsprechend zur gesunden Entwicklung jeweils andere Spielanregungen und Spielmaterialien. Ihr Spiel muss ernst genommen werden - so ernst wie sie selbst das Spiel nehmen.
Deshalb ist das Spielen der Kinder die beste Voraussetzung dafür, später den Anforderungen der Schule zu genügen.
 
Im Spiel wird gefördert
 
·       die Grobmotorik durch:
Hüpfen, Laufen, Klettern, Balancieren, Springen, Roller fahren, Schaukeln,
 
·       die Feinmotorik durch:
Schneiden, Sägen, Hämmern, Perlen Fädeln, verschiedene Maltechniken, Löffeln, Schütten, Material legen, Puppen anziehen, Flechten, Falten, Kleben.
 
·       die Ausdauer durch:
Bilderbuch betrachten, Gesellschaftsspiele, Bastelangebote, Backen, Kochen, Sing- und Kreisspiele, Kinderkreis
 
·       die kognitiven Fähigkeiten durch:
Fingerspiele, Lieder, Geschichten nacherzählen, von Erlebnissen erzählen, Memory, Zuordnungsspiele
 
·       die sozialen Fähigkeiten durch:
Frustration aushalten, Konflikte austragen, Lösungen finden, Selbstverantwortung übernehmen, respektvoller Umgang, Absprache mit anderen Kindern, Verantwortlichkeiten übernehmen.
 
·                 das mathematisches und logisches Denken durch:
Aufzählen, Zuordnen und Erkennen von Mengen, Längen, Gewicht, Zeit oder Geld; geometrische Formen wahrnehmen.
 
   
   
Mittwoch, 03.06
19:00 - 19:20
Stille Kirche
Donnerstag, 04.06
16:00 - 17:00
Brunnengespräche vor der Kirche
Sonntag, 07.06
09:30 -
Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche
Mittwoch, 10.06
19:00 - 19:20
Stille Kirche
Donnerstag, 11.06
16:00 - 17:00
Brunnengespräche vor der Kirche
Sonntag, 14.06
09:30 -
Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche
Mittwoch, 17.06
19:00 - 19:20
Stille Kirche
Donnerstag, 18.06
16:00 - 17:00
Brunnengespräche vor der Kirche
Sonntag, 21.06
09:30 -
Gottesdienst in der Martin-Luther-Kirche
Mittwoch, 24.06
19:00 - 19:20
Stille Kirche
   
Mittwoch, 03. Juni 2020
Die Augen des HERRN merken auf die Gerechten und seine Ohren auf ihr Schreien.
   

 

   
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