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"Geh aus mein Herz und suche Freud ..."

Sommerliche Bibel- und Gesprächsrunden

über Kraft, Hoffnung, Freude u.v.m.

Online und offline möglich

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Online vom 18. 8 – 27.8. auf unser Homepage www.waldkraiburg-evangelisch.de,

hier gibt’s die Texte, der Austausch findet über Email statt

Offline (von Angesicht zu Angesicht):

Dienstag 18.8.

Donnerstag 20.8.

Dienstag 25.8.

Donnerstag 27.8.

jeweils um 18:30 Uhr

in der Bunkerkirche

(bei gutem Wetter auch draußen möglich), Teilnehmerzahl ist (mit mir) auf 10 beschränkt, Anmeldung für jeden Abend extra bitte per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch 08638 9536 11.

Die Abende bauen nicht aufeinander auf.

Ich freue mich auf Ihre Emails/ auf Ihr Kommen! Pfarrer Simon Stritar

 

Dienstag 18. August

Elia am Horeb (1. Buch der Könige, Kapitel 19, Vers 1-8)

Und Ahab sagte Isebel alles, was Elia getan hatte und wie er alle Propheten Baals mit dem Schwert umgebracht hatte. Da sandte Isebel einen Boten zu Elia und ließ ihm sagen: Die Götter sollen mir dies und das tun, wenn ich nicht morgen um diese Zeit dir tue, wie du diesen getan hast! Da fürchtete er sich, machte sich auf und lief um sein Leben und kam nach Beerscheba in Juda und ließ seinen Diener dort. Er aber ging hin in die Wüste eine Tagereise weit und kam und setzte sich unter einen Wacholder und wünschte sich zu sterben und sprach: Es ist genug, so nimm nun, HERR, meine Seele; ich bin nicht besser als meine Väter. Und er legte sich hin und schlief unter dem Wacholder. Und siehe, ein Engel rührte ihn an und sprach zu ihm: Steh auf und iß! Und er sah sich um, und siehe, zu seinen Häupten lag ein geröstetes Brot und ein Krug mit Wasser. Und als er gegessen und getrunken hatte, legte er sich wieder schlafen. Und der Engel des HERRN kam zum zweiten Mal wieder und rührte ihn an und sprach: Steh auf und iß! Denn du hast einen weiten Weg vor dir. Und er stand auf und aß und trank und ging durch die Kraft der Speise vierzig Tage und vierzig Nächte bis zum Berg Gottes, dem Horeb.

Mit so einem Text beginnen unsere sommerlichen Bibel- und Gesprächsrunden also. Der Prophet Elia wünscht zu sterben. Er ist völlig niedergeschlagen und am Ende. Ich habe mich für diesen Text entschieden, weil er ein Problem anspricht, das leider immer wieder in unserer Gesellschaft ein Thema ist (auch wenn nicht gerne darüber gesprochen wird), und jetzt in der Corona-Zeit sicherlich verstärkt auftritt: Depressionen, die häufigste seelische Erkrankung. Auch ein Mann Gottes wie Elia, der so tief in seinem Glauben zu stehen scheint, ist davor nicht gefeit. Das macht für mich auch die Bibel so lesenswert und so wahrhaftig. Nicht mit Super- oder Strahlenmännern oder Frauen haben wir es in der Bibel zu tun, sondern mit Menschen, die besondere und beeindruckende Fähigkeiten und Charisma haben, aber auch Mängel und Schwächen, ganz genau wie wir.

Elia war ein schwacher Mensch wie wir (…) heißt es in Jakobus 5,17. Die Bibel berichtet von Jakob, der sich mit einer List den Segen seines Vaters erschleicht und damit seinen Bruder Esau abzockt, von Mose, der im Zorn einen Mann, einen ägyptischen Aufseher erschlägt, von König David, der die Ehe bricht und einen Mord in Auftrag gibt, von Petrus, der Jesus verleugnet und von vielen Menschen mehr und eben auch von Elia und Jona, die so tief in ihren Depressionen gefangen sind, dass sie sich den Tod wünschen. Die Bibel zeichnet ein ganzheitliches und realistisches Bild vom Menschen, auch Depressionen und Wege sie zu überwinden sind ein Thema.

Warum stürzt Elia so tief ab? Elia wird unter der Herrschaft des Königs Ahabs und dessen Frau Isebel zum Propheten gerufen. Mit Isebel kehrt der heidnische Baalkult in Israel ein. Es ist eine harte Zeit für die Propheten des lebendigen Gottes Israels. Sie werden von Ahab und Isebel verfolgt und getötet. Elia aber unter dem Schutz Gottes tritt mutig und entschlossen auf. Er will Israel wieder auf den richtigen Weg bringen. Im 18. Kapitel vom 1. Buch Könige kommt es zum Wettstreit mit den Baalspropheten auf dem Berg Karmel, aus dem Elia als Sieger hervorgeht. Das Volk verneigt sich vor dem Gott Israels. Es erkennt wieder, dass allein Gott der Herr ist. Daraufhin erschlägt Elia die Baalspropheten mit dem Schwert .Wir wissen nicht, ob das Töten der Götzendiener das Geheiß Gottes war oder ob Elia es in Eigenregie beschlossen hat. Elia flieht. Ahab und Isebel trachten nach seinem Leben. Der Wettstreit am Karmel, die Bilder vom Blutvergießen, dass andere Menschen ihn töten wollen, das alles kostet Kraft, soviel dass Elia keine Kraft mehr hat und nicht mehr kann und nicht mehr will. Er ist ausgebrannt und will sterben. „Ich bin nicht besser als meine Väter“, klagt er. Sein Blick auf sich selbst ist von Selbstzweifel geprägt. Ein deutliches Symptom einer Depression. Der Blick ist verschleiert. Man sieht nur das Schlechte an sich und seinem Leben, aber nicht mehr das komplette Bild. Elia ist eine mutige, entschlossene und authentische Persönlichkeit. Mit der Aktion am Karmel hat er das Volk wieder zum rechten Glauben geführt. Aber all das sieht er nicht, weil sein Blick verschleiert ist.

Wir tappen auch ganz schnell in die Falle, in die Elia getappt ist. Es ist so wichtig, das wir das Ganze sehen oder es sehen lernen! Es gibt immer etwas an uns, an dem Mängel haften. Es gibt aber auch vieles an uns, auf das wir in ehrlicherweise stolz sein können, ohne hochmütig zu werden. So ist es auch mit Blick auf dem Tag. Manches ist und bleibt vielleicht länger noch ärgerlich, aber es ist auch immer mindestens eine Sache dabei, die absolut lebenswert war und den Tag wieder einen Sinn gegeben hat, wofür wir Gott danken können (und für das andere können wir Gott bitten). Selbst der bescheidenste Tag unter allen bescheidenen Tagen, die wir erlebt haben, hat etwas Lebenswertes in sich gehabt.

Elia ignoriert körperliche Bedürfnisse, ein weiteres Krankheitsanzeichen. Er isst und trinkt nichts, bis der Engel des Herrn kommt und ihm zweimal zu essen und zu trinken gibt. Signale, die uns der Körper sendet, dürfen wir nicht ignorieren. Der Engel hat den Elia auch ein bisschen gezwungen zu essen, so wie eine liebe Mutter oder Großmutter uns nicht vom Tisch gehen lässt, ohne genug gegessen zu haben. Recht so!

Es ist immer gut, wenn wir Menschen und Kräfte um uns herum haben, die uns die richtigen Impulse geben. Ich bin fest davon überzeugt, dass die Welt voller Engel, ob mit oder ohne Flügel sind, die uns zur Seite stehen, und dass das Licht Gottes bis in abgelegensten und dunkelsten Ecken dringt und Gott uns auch dort Zeichen oder besser gesagt die richtigen Impulse gibt, wenn wir ihn in unser Leben lassen.

Elia ruht sich aus, tankt genug Schlaf und Kraft, dann zieht er gestärkt weiter neuen Aufgaben und Herausforderungen entgegen. Er ist nicht komplett geheilt, aber es geht ihm deutlich besser. Gott hat ihn nicht als depressives Wrack links liegen gelassen, er hat auch nicht zu ihm gesagt, „Ach stell dich nicht so an!“ , er hat aber auch nicht diese Krankheit bei Elia mit einem Knopfdruck schlagartig beendet.

Er hat Elia DURCH diese schwere Zeit geführt. In diesem scheinbar unspektakulären deutschen Wörtlein DURCH steckt eine tiefe Weisheit drinnen. DURCH vieles im Leben müssen wir DURCH. Der HERR führt uns DURCH. Er führt uns nicht in die Krise und auch nicht aus der Krise, so wie wir es möchten, aber er führt uns DURCH die Krise. Das Volk Israel hat er mit Mose nicht in die Wüste geführt, sondern DURCH die Wüste. Elia hat er nicht in die Depression geführt, sondern DURCH die Depression. Im Psalm 23 heißt es im Englischen "even though i walk THROUGH the valley of shadow and death, i will fear no evil..." So ist es in vielen Dingen. Der HERR führt uns nicht in die Corona - Zeit, sondern DURCH die Corona-Zeit.
"DURCH" bedeutet immer von einer Lage in eine andere Lage. Da kommt noch was Anderes, was Besseres.
In diesem DURCH und DURCHhalten hält und führt uns Gott. Gepriesen sei der HERR!

Gebet

Guten Morgen, mein Gott. Ich freue mich auf den Tag. Ich lebe gern. Das will ich dir sagen.
So geht es heute nicht allen. Darum gib mir strahlende Augen, hilfreiche Hände, aufmerksame Ohren, wärmende Worte, behutsames Schweigen, einen Blick für das, was zwischen den Zeilen steht, und eine ansteckende Fröhlichkeit.
Schenke mir ein klares Gedächtnis für mein Wohlgefühl heute, damit ich mich erinnere, wenn ich selbst mal elend bin. Zwischen Licht und Dunkel wandern wir alle zu dir.
Guten Morgen, mein Gott. Ich lebe gern. 
Danke für diesen Tag, Amen.

(Evangelisches Gesangbuch Seite 1443)

 

Donnerstag 20. August

Der Kämmerer aus Äthiopien (Apg. 8,26-40)

Aber der Engel des Herrn redete zu Philippus und sprach: Steh auf und geh nach Süden auf die Straße, die von Jerusalem nach Gaza hinabführt und öde ist. Und er stand auf und ging hin. Und siehe, ein Mann aus Äthiopien, ein Kämmerer und Mächtiger am Hof der Kandake, der Königin von Äthiopien, welcher ihren ganzen Schatz verwaltete, der war nach Jerusalem gekommen, um anzubeten. Nun zog er wieder heim und saß auf seinem Wagen und las den Propheten Jesaja. Der Geist aber sprach zu Philippus: Geh hin und halte dich zu diesem Wagen! Da lief Philippus hin und hörte, dass er den Propheten Jesaja las, und fragte: Verstehst du auch, was du liest? Er aber sprach: Wie kann ich, wenn mich nicht jemand anleitet? Und er bat Philippus, aufzusteigen und sich zu ihm zu setzen. Der Inhalt aber der Schrift, die er las, war dieser (Jesaja 53,7-8): »Wie ein Schaf, das zur Schlachtung geführt wird, und wie ein Lamm, das vor seinem Scherer verstummt, so tut er seinen Mund nicht auf. In seiner Erniedrigung wurde sein Urteil aufgehoben. Wer kann seine Nachkommen aufzählen? Denn sein Leben wird von der Erde weggenommen.« Da antwortete der Kämmerer dem Philippus und sprach: Ich bitte dich, von wem redet der Prophet das, von sich selber oder von jemand anderem? Philippus aber tat seinen Mund auf und fing mit diesem Wort der Schrift an und predigte ihm das Evangelium von Jesus. Und als sie auf der Straße dahinfuhren, kamen sie an ein Wasser. Da sprach der Kämmerer: Siehe, da ist Wasser; was hindert's, dass ich mich taufen lasse? 

Und er ließ den Wagen halten und beide stiegen in das Wasser hinab, Philippus und der Kämmerer, und er taufte ihn. Als sie aber aus dem Wasser heraufstiegen, entrückte der Geist des Herrn den Philippus und der Kämmerer sah ihn nicht mehr; er zog aber seine Straße fröhlich. Philippus aber fand sich in Aschdod wieder und zog umher und predigte in allen Städten das Evangelium, bis er nach Cäsarea kam.

Er zog aber seine Straße fröhlich. Bei diesem Vers geht mir das Herz auf. Wer will das nicht, seine Straße fröhlich ziehen, glücklich durchs Leben gehen? Ihm dem Kämmerer ist das geglückt. Es ist auch allen anderen möglich, die Jesus Christus in ihr Leben lassen. Aber der Reihe nach.

Der Text erzählt von einem nach Gott Suchenden, der Jesus gefunden hat. Es ist der Kämmerer, der Schatzmeister der Königin aus Äthiopien.

So also kam das Christentum nach Äthiopien mit diesem Kämmerer. Die äthiopische Kirche ist die älteste Kirche der Welt. Seit dem 4. Jahrhundert ist Äthiopien ein christlicher Staat, lange, lange bevor das Reich der wilden Germanen das wurde. Kleine kirchenhistorische Randnotiz von mir.

Der Kämmerer kam nach Jerusalem mit dem festen Ziel, dort den Gott Israels anzubeten. Es waren keine Amtsgeschäfte, die ihn nach Jerusalem brachten und ihm so nebenbei, die Möglichkeit gaben den Gott Israels im Tempel zu feiern. Das Anbeten Gottes war das feste und einzige Ziel seiner Reise, die er wohl auf privaten Kosten unternahm. Die Reise endet vorerst mit einer Enttäuschung. Als Nicht-Jude ist es ihm nicht erlaubt, den Tempel zu betreten. Als kleinen Trost kauft er sich eine Schriftrolle vom Propheten Jesaja. So hat er zugleich eine Reiselektüre für die Heimreise. Der Apostel Philippus begegnete ihn und fragt ihn: Verstehst du da, was du da liest?

Und der Kämmerer der antwortet ganz ehrlich, das finde ich bemerkenswert, nein, wie könnte ich, wenn mir niemand dabei hilft. Der ist ein hohes Tier in Äthiopien, so was wie der zweitwichtigste Mann dort, wie Josef in Ägypten unter dem Pharao und der gibt ganz ehrlich zu, dass er diese Schrift nicht versteht. Er ist gebildet. Er kann die Worte der Schriftrolle lesen, es fehlen ihm aber die Zusammenhänge und er ist auf der Suche nach Sinn im Leben, sonst hätte er nicht so viel Geld ausgegeben für diese Schriftrolle vom Propheten Jesaja. Solche Schriftrollen waren damals sehr sehr teuer.

Der Apostel Philippus setzt sich zu ihm auf dem Wagen und erklärt ihm den Jesaja und erzählt ihm das Evangelium von Jesus. Auch das finde ich toll, wie herzlich sich Philippus um ihn kümmert und sich Zeit für ihn nimmt. Der Austausch mit anderen Christen ist von unermesslichen Wert. Das will ich nicht missen. Ich selber habe mit Theologiestudium und mit bald 10 Amtsjahren auf den Buckel, längst noch nicht ausgelernt in Glaubenssachen. Immer wieder kann ich durch den Austausch mit anderen Christen wahre Schätze mitnehmen. Es ist schade, dass wir nicht genau erfahren, was Philippus ihm alles erzählt hat. Aber es hat Eindruck hinterlassen. Möglicherweise erzählt er ihm, dass wir zu Gott Vater im Himmel sagen dürfen, dass Gott die Welt und die Menschen so sehr geliebt hat, dass er seinen einzigen Sohn hingegeben hat, dass die, die an ihm glauben, nicht verloren gehen, sondern das ewige Leben haben, vielleicht erzählt er ihm von den Worten Jesu, von der Bergpredigt, von der Nächsten- und Feindesliebe und vieles mehr...

Dem Kämmerer, dem gefällt das, was er über Jesus hört, Er lässt sich taufen und weiter heißt es in der Bibel: Er aber zog seine Straße fröhlich, mehr hören wir nicht mehr über den Kämmerer.

Ich bin mir ganz sicher, bei dem Äthiopier war fortan bestimmt nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen, sowie das ja auch bei uns Christen nicht so ist. Es ist nicht so, dass wir Christ werden und seitdem nie wieder Leid und Schmerz kennen. Der hat sicherlich gute Tage erlebt, aber auch schwere, von so manchen Zweifeln und Anfechtungen war auch er nicht gefeit. Aber ich meine, er wird erlebt haben, wie gut es tut, Sorgen und Nöte an Gott abgeben zu können, so dass er sie nicht alleine tragen muss. Er wird erlebt haben, wie Jesus mit ihm durch gute und durch schwere Zeiten gegangen ist. Auch wenn er sich selbst nicht mehr ausgehalten hat, wird er gespürt haben, wie Gott ihn als Gottes geliebtes Kind ausgehalten und gehalten hat. Er wird gelebt haben, mit der Gewissheit, dass weder Tod noch Leben, weder Engel noch Mächte noch Gewalten, weder Gegenwärtiges noch Zukünftiges, weder Hohes noch Tiefes noch eine andere Kreatur uns scheiden kann von der Liebe Gottes, die in Christus Jesus ist, unserm Herrn.

Evangelium bedeutet so viel wie frohe Botschaft, weil sie uns froh macht.

Der Kämmerer hat das gespürt und auch Jörg Zink, wenn er schreibt:

Ich weiß nicht, wer ich bin.
Aber es ist einer, der es weiß.
Ich weiß nicht, was aus mir wird,
Aber es ist einer, der es weiß.
Ich hänge nicht von meiner Leistung ab,
Ich bin gehalten.
Ich muß meinen Wert nicht selbst herstellen,
Er ist bewahrt.
Ich bin ein Sack, angefüllt mit Fehlern,
aber ich brauche nicht zu bleiben, was ich bin,
Mir steht eine Wandlung bevor.
Ich bin keine Schönheit,
aber das muß ich auch nicht sein.
Ich bin geliebt.
Ich scheitere nicht, wenn ich versage,
Mich fängt einer auf.
Ich ängste mich nicht,
Ich stehe in Gottes Hand und werde in ihr bleiben.
Ich verlasse mich auf den, der mir sagt:
Wenn du durch Feuer gehst, wirst du nicht brennen.
Es ist viel Streit in mir und um mich her.
Aber ich lebe in Frieden.
Ich bin ein freier Mensch.
Ich kann aufatmen und leben.“

Gebet

Jesus, danke dass du bei mir bist.

Danke für deine große Liebe.

Jesus, bitte vergib mir all meine Schuld.

Jesus, sei du der Herr meines Lebens.

Jesus, wohne in meinem Herzen

und bleibe bei mir, alle Tage meines Herzens.

Amen

(von Nicky Gumble)

 

Dienstag 25. August

 

ICH BIN das Brot des Lebens (Johannes 6,22-35)

22 Am nächsten Tag sah das Volk, das am andern Ufer des Sees stand, dass kein anderes Boot da war als das eine und dass Jesus nicht mit seinen Jüngern in das Boot gestiegen war, sondern seine Jünger waren allein weggefahren. 

23 Es kamen aber andere Boote von Tiberias nahe an den Ort, wo sie das Brot gegessen hatten unter der Danksagung des Herrn. 

24 Als nun das Volk sah, dass Jesus nicht da war und seine Jünger auch nicht, stiegen sie in die Boote und fuhren nach Kapernaum und suchten Jesus. 

25 Und als sie ihn fanden am andern Ufer des Sees, fragten sie ihn: Rabbi, wann bist du hergekommen? 

26 Jesus antwortete ihnen und sprach: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Ihr sucht mich nicht, weil ihr Zeichen gesehen habt, sondern weil ihr von dem Brot gegessen habt und satt geworden seid. 

27 Schafft euch Speise, die nicht vergänglich ist, sondern die bleibt zum ewigen Leben. Die wird euch der Menschensohn geben; denn auf dem ist das Siegel Gottes des Vaters.

28 Da fragten sie ihn: Was sollen wir tun, dass wir Gottes Werke wirken? 

29 Jesus antwortete und sprach zu ihnen: Das ist Gottes Werk, dass ihr an den glaubt, den er gesandt hat. 

30 Da sprachen sie zu ihm: Was tust du für ein Zeichen, damit wir sehen und dir glauben? Was für ein Werk tust du? 

31 Unsre Väter haben in der Wüste das Manna gegessen, wie geschrieben steht (Psalm 78,24): »Er gab ihnen Brot vom Himmel zu essen.« 

32 Da sprach Jesus zu ihnen: Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Nicht Mose hat euch das Brot vom Himmel gegeben, sondern mein Vater gibt euch das wahre Brot vom Himmel. 

33 Denn Gottes Brot ist das, das vom Himmel kommt und gibt der Welt das Leben. 

34 Da sprachen sie zu ihm: Herr, gib uns allezeit solches Brot.

35 Jesus aber sprach zu ihnen: Ich bin das Brot des Lebens. Wer zu mir kommt, den wird nicht hungern; und wer an mich glaubt, den wird nimmermehr dürsten.

Mit seiner Mischung aus Brief und Evangelium stich das Johannesevangelium unter den vier Evangelien besonders hervor. Der kunstvolle Aufbau, die viele Reden Jesu über die Bedeutung seines Kommens, natürlich die 7 Ich-Bin-Worte und vieles mehr machen es so lesenswert.

In den 7 Ich-Bin-Worten bringt Jesus auf den Punkt, was er ist. Diese 7 Worte kommen für mich dabei nicht so Ansage-mäßig rüber im Stil von „Ich bin der Beste! Kapiert das gefälligst und nimmt mich an!“. In den 7 Ich-Bin-Worten sagt Jesus sehr wohl überzeugt was er ist, aber er sagt auch immer in einer überaus einladenden Art, was das für uns bedeutet, was das mit unserem Leben machen kann und wie heilsam es ist, dass er ist, wer er ist. Über seine Beziehung zu uns erklärt Jesus sein Wesen. Mit ihm in eine lebendige Beziehung zu gehen, macht das Leben unendlich reicher.

Die 7 Ich-Bin-Worte aus dem Johannesevangelium haben ihren Ursprung im ersten Ich-Bin-Wort im 2. Buch Mose Kapitel 3,1-15. Hier wird der Gottesname dem Mose erklärt. Von wegen „Namen sind Schall und Rauch!“. Namen bedeuten sehr wohl etwas. Das gilt besonders für den Namen Gottes. "Ich werde sein, der ich sein werde", "Ich bin, der ich bin" so stellt sich Gott vor in 2.Mose 3,15. Mit so einer Antwort wird Mose wohl nicht gerechnet haben und es ist fraglich, ob er in diesem Moment viel mit dieser Antwort anfangen konnte. Gott stellt sich vor als ein Gott, den das Leiden der Menschen rührt, als ein menschenfreundlichen Gott, dem was am Menschen und seinem Schicksal liegt. Mose ist überfordert mit seinem Auftrag, wem würde es nicht so gehen. Gott sagt zu ihm: "Ich will mit dir sein." Aus diesem Hintergrund müssen wir das "Ich bin, der ich bin", das "Ich werde sein, der ich sein werde" verstehen. Gott befindet sich stets in Beziehung zu uns Menschen. Wir Menschen leben nicht an Gott vorbei. Gott nimmt Anteil an unserem Leben. Gott ist da, auch wenn wir ihn nicht sehen. Er wird sich uns aber zeigen, sowie er dem Volk Israel zeigte, dass seine Verheißung, das Volk aus der Hand der Ägypter zu befreien, wahr wurde. Wir können uns auf ihn verlassen. Eine Beziehung setzt Vertrauen voraus. Dieses Vertrauen müssen wir aufbringen.

Viel Zeit ist nach Mose vergangen. In dieser Zeit ist Gott durch seinen Sohn Jesus Christus uns Menschen noch mal um so einiges näher gekommen. Das Kommen Jesu in unsere Welt ist für mich die größte und erfolgreichste Werbekampagne für das Vertrauen in Gott, die es je gegeben hat und es ist noch viel mehr: Es ist der größte Liebesbeweis, den Gott uns Menschen gegeben hat.

Die Bedeutung des Gottes Namen "Ich bin, der ich bin", wird durch Jesus mit seinen 7 Ich-Bin-Worten noch verständlicher definiert. Das "Ich will mit dir sein" wird auf verschiedenen menschlichen Ebenen dargelegt. Es gewinnt eine neue Tiefe, die unser Leben wiederum mit mehr Tiefe und Fülle leben lässt. Was braucht der Mensch für ein glückliches Leben? Dazu gehören mehrere Sachen: Essen und Trinken, Wärme und Licht, Bewegung in der frischen Luft, Schlaf und Erholung, soziale Kontakte, die Möglichkeit sich auszutauschen und Zuspruch. Das sind die Grundvoraussetzungen für ein glückliches Leben. Immer wenn eine dieser Sachen nicht oder zu wenig vorhanden ist, geht es uns nicht gut. Erstaunlich an den 7 Ich-Bin-Worten ist, dass sie auf viele dieser Dinge Bezug nehmen. Jesus sagt er ist das Brot, das Licht, die Tür, mit der wir Weide finden, der gute Hirte, die Auferstehung und das Leben, der Weg, die Wahrheit und das Leben, sowie der Weinstock (im letzteren steckt für mich nicht nur das Trinken mit drinnen, sondern auch die Gemeinschaft. Eine Rebe mit nur einer Traube gibt es nicht.). Jesus gibt uns das, was wir brauchen für ein erfüllten Leben! Jesus zeigt uns nicht nur den Weg. Jesus ist der Weg!

ICH BIN das Brot des Lebens; wer zu mir kommt, wird nicht hungern und wer an mich glaubt, wird nie mehr dürsten.“ (Johannes 6,35)

Wenn ich morgens zurückkommen vom Joggen, dann freue ich mich auf mein Frühstück, auf einen Espresso und eine Scheibe Brot mit Nuß-Nougat-Creme oben drauf. Mit dieser Mahlzeit starte ich in den Tag. Einen Haushalt ohne Brot kann man sich kaum vorstellen. Es ist immer gut Brot zu haben. Brot ist ein schneller Energielieferant. Brot hilft gegen den Hunger. Es gibt hierzulande die schöne Tradition jemanden zum Einzug in ein neues Haus/neue Wohnung Brot und Salz zu schenken, damit diese wichtigen Dinge gleich mal da sind. An Hunger zu leiden ist schrecklich. Die Generation unter uns, die den 2. Weltkrieg und die Jahre danach erlebt haben, wissen was das bedeutet. Jetzt leiden wir nicht mehr Hunger in Deutschland, Gott sei dank! Im Vater unser beten wir „Unser täglich Brot gib uns heute!“ Wir können Gott so dankbar sein für unser täglich Brot. So wichtig wie unsere Bitte für das täglich Brot, ist auch der Dank für unser täglich Brot.

Wir haben genug zu essen heutzutage, aber viele Menschen sind dennoch nicht glücklich. Es gibt einen Hunger und einen Durst, den Nahrung nicht stillen kann. Das weiß auch Jesus, wenn er sagt:„Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, sondern von einem jeden Wort, das aus dem Mund Gottes geht.“ (Matthäus 4,4) Es ist ein Hunger und Durst nach Zuspruch, nach Geborgenheit, nach Gelassenheit, nach Glück, nach mehr (im) Leben. Jesus ist das Brot für diesen Hunger!

In Johannes 6,22-59 nimmt Jesus Bezug auf das Manna, das vom Himmel fiel, als Mose mit dem Volk Israel in der Wüste unterwegs war. Dieses Brot, das damals vom Himmel fiel, hat den Hunger der Israeliten kurz gestillt und sie haben Mose gefeiert. Am nächsten Tag aber fiel kein Brot vom Himmel. Sie hatten wieder Hunger und sie haben geschimpft gegen Mose. Das Vertrauen in Gott hat ihnen gefehlt. Das Vertrauen in Gott konnte ihnen dieses Brot vom Himmel nicht geben. Jesus ist das wahre Brot. Er gibt uns Vertrauen und Zufriedenheit! Er kann uns wirklich sättigen! Er ist Nahrung für die Seele.

Essen hält Leib und Seele zusammen. Essen ist mehr als Aufnahme von Kohlenhydraten. Essen setzt auf einfache Weise Gemeinschaft und Liebe um und lässt daran teilhaben. „Man kann Brot ohne Liebe geben, aber wenn man Liebe gibt, so wird man auch immer Brot geben.“, so Leo Tolstoi.

Nicht ohne Grund nennt sich die Küche der Afroamerikaner "Soulfood". Essen mit Liebe zubereitet in einer liebevollen Runde ist immer auch Nahrung für die Seele. Jesus Christus ist die Mensch gewordene Liebe Gottes. Deswegen ist er das Brot des Lebens.

Ihn anzunehmen und sich an ihn zu stärken, heißt sein Heil zu suchen und zu finden, bei dem, der wirklich heil macht, und nicht bei anderen Kräften, die uns das nicht geben können.

Unseren Hunger und Durst nach Zuspruch, nach Geborgenheit, nach Gelassenheit, nach Glück, nach mehr (im) Leben stillt er. Er lässt unseren Geist zur Ruhe kommen. Jeden Tag können wir uns immer wieder bewusst machen: Ich bin geliebt von Gott. Aus Kindern, die geliebt werden, kann was werden im Leben, die haben optimale Startvoraussetzungen. Ich kann zur Ruhe kommen. Jesus hat am Kreuz genug für mich getan. Jesus sorgt für mich. Ich kann ihm das Vertrauen geben, dass er mein Leben heil macht.

Gebet

Barmherziger Gott, ich danke dir für Jesus das Brot des Lebens!

Durch ihn gibst du mir Zuspruch und sättigst mich Tag für Tag, alle Tage meines Lebens.

Ich muss nicht hungern nach Anerkennung.

Du kennst mich an und liebst mich,

das weiß ich durch Jesus Christus, deinen Sohn.

Amen.

 

Donnerstag 27. August

 

Vom Sorgen (Matthäus 6,25-34)

25 Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? 

26 Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie? 

27 Wer ist unter euch, der seines Lebens Länge eine Spanne zusetzen könnte, wie sehr er sich auch darum sorgt?

28 Und warum sorgt ihr euch um die Kleidung? Schaut die Lilien auf dem Feld an, wie sie wachsen: sie arbeiten nicht, auch spinnen sie nicht. 

29 Ich sage euch, dass auch Salomo in aller seiner Herrlichkeit nicht gekleidet gewesen ist wie eine von ihnen. 

30 Wenn nun Gott das Gras auf dem Feld so kleidet, das doch heute steht und morgen in den Ofen geworfen wird: sollte er das nicht viel mehr für euch tun, ihr Kleingläubigen? 

31 Darum sollt ihr nicht sorgen und sagen: Was werden wir essen? Was werden wir trinken? Womit werden wir uns kleiden? 

32 Nach dem allen trachten die Heiden. Denn euer himmlischer Vater weiß, dass ihr all dessen bedürft.

33 Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen. 

34 Darum sorgt nicht für morgen, denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.

Guten Morgen, liebe Sorgen.“ Sorgen sind unsere tägliche Begleiter geworden. Es gibt kaum ein Tag, an dem wir uns keine Sorgen machen. Sorgen am Morgen und Sorgen wegen morgen. So gar im Englischen reimt sich sorrow auf tomorrow. Nicht nur in Deutschland ist der Morgen, der Tag und der morgige Tag stark mit Sorgen verbunden. Ein Sprichwort aus China lautet. "Kaum ein Mensch wird 100 Jahre alt, doch macht er sich Sorgen für 1000 Jahre. " Wer findet sich da nicht wieder in diesem Sprichwort?

Uns und all unsere Sorgen kennt Jesus und er sagt, lass gut sein, mein Freund, lass dich nicht verrückt machen. Er sagt: "Sorgt euch nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung?"

Das ist schon ziemlich heftig, so was zu sagen, in einem Land und in einer Zeit, in der Hungersnöte keine Seltenheit waren.

Und weiter sagt er: "Seht die Vögel unter dem Himmel an: Sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel kostbarer als sie?"

Jesus erklärt die Lilien und die Vögel als Vorbilder für uns. Er empfiehlt keine Bücher, keine Kurse - nur den Blick auf die Natur. In der Tat hilft das! Gerne schauen Menschen den Vögeln zu. Mein Sohn und ich hatten in den Sommermonaten große Freude an den Schwalben und deren Flugkünste.

Besonders Menschen, die sich viel sorgen, die traurig sind, berichten darüber, dass es ihnen nach dem Vögelsehen besser geht. Woran liegt des eigentlich? Vielleicht weil in jedem Menschen der Traum schlummert, selbst mit den Armen fliegen zu können oder weil die Vögel uns zeigen, wie schön das Leben ist oder sein kann, wenn man einfach lebt, wenn man sich ganz frei macht von allen Lasten - frei wie ein Vogel, vogelfrei.

Wenn uns etwas stört, können wir nicht weg fliegen wie die Vögel, aber eins können wir machen wie die Vögel, wenn uns etwas nicht passt - drauf scheißen und dann halt anders von dannen ziehen und anders oder anderswo weitermachen. Diese Freiheit haben wir auch!

Welchen Menschen lässt der Anblick von wunderbaren Blumen kalt? Wenn es so einen gibt, dann ist bei dem was nicht in Ordnung meiner Meinung nach.

Die Lilien, die können noch mehr als einfach nur gut aussehen und die Vögel können noch mehr als umherfliegen, die können auch inne halten: Einfach nur da sein als Geschöpfe Gottes, Gottes Gnade dankbar empfangen und daraus leben.

Man halte nur ein wenig stille und sei doch in sich selbst vergnügt, wie unsres Gottes Gnadenwille, Wwe sein’ Allwissenheit es fügt, Gott der uns Ihm hat auserwählt, der weis auch sehr wohl was uns fehlt.“ So die dritte Strophe vom Lied „Wer nur den lieben Gott lässt walten.“

Vielleicht kennen Sie diese Erfindung mit den Sorgenpüppchen. Das sind so kleine Püppchen mit ein kleinem Säckchen dazu, das in jede Hosentasche passt. Da sagt man zu jedem Püppchen eine Sorge, die man hat, und sperrt sie dann mit der Puppe weg in den Sack, der dann fest zugemacht wird. Ist sicher nicht so schlecht, weil dann drückt man seine Sorgen schon mal aus. Viel besser aber noch finde ich ein Gebet. Da spreche ich auch aus, was mich belastet, aber es bleibt nicht bei einem Monolog. Ich gehe in einen Dialog mit Gott, der mir, da bin mir ganz sicher, auch antwortet, wenn ich inne halte.

Alle eure Sorgen werft auf ihn, den er sorgt für euch.“ (Petrus 5,6-7)

Jesus sagt nicht, macht euch keine Sorgen mehr! Wenn ich an Jesus glaube, bedeutet das nicht, dass ich dann keine Sorgen mehr habe, das ist falsch! Aber Jesus fragt: Was bestimmt dein Leben, das Sorgen oder Vertrauen und er wirbt für das Vertrauen in den Vater.

"Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen."

Bei allem Leid, bei aller Sorge, bei aller Freude - an Gott und seinem Wort sollen wir uns immer halten. Wenn wir unser Leben nach dem Reich Gottes leben, dann können wir immer noch nicht fliegen wie die Vögel, und immer noch müssen wir für unser Essen und Kleider arbeiten gehen, aber so manches fällt uns leichter und so manche Sorge wird kleiner.

Und auch ganz wichtig: „Es ist genug, dass jeder Tag seine eigene Plage hat.“ Erst mal auf heute gucken und was da ansteht, und das gut über die Bühne bringen, bevor wir uns den Kopf wegen morgen zerbrechen.

Heute, morgen und alle Tage können wir einstimmen in das Lied:

Wer nur den lieben Gott läst walten und hofft auf Ihn allezeit
Der wird Ihn wunderlich erhalten in aller Noht und Traurigkeit.
Wer Gott dem Allerhöchsten traut, der hat auf keinen Sand gebaut.“



Gebet

Gott,
liebevoll ist deine Treue,
unerschöpflich deine Güte,
bedingungslos deine Liebe.
Hilf,
dass die Sorge um morgen
uns heute nicht lähmt.
Lass uns auf dich vertrauen
durch Christus,
unseren Bruder im Heiligen Geist.

Amen.

Was sind Ihre Gedanken oder Fragen zum Text? Schreiben Sie es mir an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ! Ich freue mich!

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Sonntag, 31.01
09:30 - 10:30
Gottesdienst Martin-Luther-Kirche
Sonntag, 07.02
09:30 - 10:30
Gottesdienst Martin-Luther-Kirche
Sonntag, 07.02
10:30 -
Eine-Welt-Laden Steg
Sonntag, 14.02
09:30 - 10:30
Gottesdienst Martin-Luther-Kirche
Sonntag, 21.02
09:30 - 10:30
Gottesdienst Martin-Luther-Kirche
   
Samstag, 23. Januar 2021
So spricht der HERR: Es soll meine Freude sein, ihnen Gutes zu tun.
   

 

   
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