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Liebe Schwestern und Brüder,

 mit diesem Sommergruß und diesem Bild aus   unserem Pfingsturlaub auf Sylt grüßen wir Sie ganz   herzlich! Es hat gut getan in Urlaub zu fahren, mit   den Kindern Muscheln am Strand zu sammeln, die   Füße im frischen Wasser zu kühlen, Meeresluft zu   riechen und durchzuatmen, Sonnenlicht zu tanken,   Sonnenuntergänge am Meer zu bestaunen, sich   einen Sonnenbrand zu holen und Zeit zum   Nachdenken zu haben über alles was war:

 In der Gemeinde lief der Alphaglaubenskurs. Es   war ein Traum! Wir haben Menschen (wieder neu)   vom Glauben an Gott begeistern können. Alle im   Alpha Team sind noch stärker zusammen-   gewachsen. Eine wunderbare Geschwisterlichkeit   war auf den Alpha Abenden zu erleben. Und dann   kam Corona … Ein Riesen Schock! Das Gemeindeleben kam zu erliegen, keine Gottesdienste zur Osterzeit, keine Schwätzchen beim Kirchen-kaffee, keine Geburtstagsbesuche mehr, Beerdigungsgespräche am Telefon, trauernden Angehörigen durfte ich am Grab nicht die Hand geben und erst mal kein Alphakurs mehr. Nach dem Lockdown ist nun Manches in der Kirchengemeinde wieder möglich, doch das ganze Programm können wir noch nicht hochfahren. Wann wieder vollständige Normalität einkehrt, können wir noch nicht sagen. Wir freuen uns und sind dankbar über jeden kleinen Schritt, den wir in diese Richtung gehen können und bei dem Sie mit dabei sind. Wir vertrauen auf Gott und seine Gnade. Daher senden wir Ihnen diesmal keinen Gemeindebrief mit Terminen, stattdessen Sommer- und Segensgrüße und Worte, die Mut machen, sowie eine kleines Sommerquiz.

Ich bin allein am Strand und verfolge die untergehende Sonne. Ich denke an ein Gebet Dietrich Bonhoeffers.

Herr, in mir ist es finster, aber bei dir ist das Licht. Ich bin einsam, aber du verlässt mich nicht. Ich bin kleinmütig, aber bei dir ist Hilfe. Ich bin unruhig, aber bei dir ist der Friede. Ich verstehe deine Wege nicht, aber du weißt den Weg für mich.

Viel Freude bei der Lektüre und gesegnete Grüße im Namen des gesamten Gemeindeteams, wünscht Ihnen

Pfarrer Simon Stritar zusammen mit Pfarrerin Anita Leonhardt

 

E L I J A H

Es ist mir alles zu viel, ich kann nicht mehr, das Ganze nervt so – kennen Sie das? Mir wächst das über den Kopf, was wollen die denn noch von mir, ich will endlich wieder Normalität – habt ihr schon mal so gefühlt? Ich schon, das ist ja auch ganz menschlich, da braucht sich keiner für zu schämen und wir sind in guter, biblischer Gesellschaft. Der Prophet Elijah, der hat nicht gegen einen kleinen Virus gekämpft, der hat sich gegen die Mächtigen gewehrt, die seinem Glauben, seinem Gott widersprachen. Das kostet Kraft, spürbar Kraft. Die Wochen mit Kontaktverboten, Maskenpflicht etc., die kosten auch Kraft, eher schleichend macht Corona was mit uns, unserer Gemeinschaft, unserer Gesellschaft, unserer Gemeinde… und hoffentlich sind wir dann nicht so am Ende wie Elijah, hoffentlich lassen wir uns stärken wie Elijah. Denn dann kommen wir am Ende fröhlicher, bewusster, lebensvoller als Schwestern und Brüder im Herrn zusammen, dann gehen wir unseren Weg – manchmal allein, aber nie einsam und immer mit Gott. Elijah jedenfalls ist von allem weggerannt, er wollte nicht mehr. Völlig entkräftet ist er ein-geschlafen. Die Bibel erzählt, dass ihn ein Engel gestärkt hat, ihm ein neues Ziel gezeigt hat. Wo sind unsere Engel, wer hat uns gestärkt? Mit wachem Herzen entdecken wir auch unsere „Alltagsengel“ – schließlich waren auch Elijahs Sorgen nicht einfach vorbei, er hat aber neuen Mut bekommen fürs Leben. Corona oder was auch immer ist auch nicht ein-fach vorbei, aber ein liebes Wort, ein Lächeln zur rechten Zeit und vieles mehr kann auch uns das Leben neu sehen, wieder annehmen lassen. Vor allem, wenn wir ein Ziel haben: Elijahs Ziel war ein Treffen mit Gott, nichts Gewaltiges, Sensationelles ist geschehen, sondern ganz sanft hat er gespürt: Gott ist da, für mich. Wenn wir losgehen, Glauben wagen, gerade in diesen Zeiten können wir das auch erleben: Gott ist da, für mich, für unsere Gemeinde. Gemeinsam und mit Gott packen wir alles, gehen wir ins Leben. AMEN

Pfarrer Lars Schmidt

 

Was bringt dich durch die Corona-Zeit? Was gibt dir Kraft?

EMatthiass gibt oft tolle Gottesdienste online oder im TV, bei denen ich laut   mitsingen kann,  ohne Mundschutz, ohne  Vorsichtsmaßnahmen, ohne   Ordner und oft mit Kaffee danach.Ich habe das Gefühl,   dass die Mauern unserer Kirchen und Konfessionen gefallen sind und das   Evangelium mehr  Menschen erreicht, als in allen Zeiten davor. Was mir   aber trotz alledem fehlt, und was online einfach nicht zu bekommen ist, ist   der Austausch mit Gemeindegliedern, das gemeinsame Abendmahl, die   Treffen in unseren Gruppen, der Alphakurs und viele intensive Gespräche   über unseren Glauben. So ist diese Corona-Zeit ein Leben in  Spannung für   mich. Ich freue mich darüber, wie Gottes Wort mit guten Beiträgen auch   online in die Welt kommt und auch dass ich weniger Termine neben meiner   Arbeit habe. Auf der anderen Seite vermisse ich ein normales Gemeindeleben   - ohne Masken, ohne Abstände und  ohne Angst. Ich bin sehr dankbar dafür,      dass ich mich in dieser Spannung von Gott gehalten weiß. Gott kennt unseren Weg und kann uns auch gewinnbringend durch diese Krise führen.  Matthias Jonischkeit

 

Doris Schuller 2020,

 

Sehr viel Kraft geben mir meine Familie und Freunde,auf  die kann ich mich verlassen. Wir können alle aufeinander zählen und zum Glück geht es meinen  Lieben gut - das hilft auch unglaublich!  Außerdem habe ich vor ein paar  Monaten angefangen, mir jeden Abend etwas Zeit zu nehmen. Am liebsten sehe ich mir den Sonnenuntergang an,  genieße den  Moment und denke dabei nach; über den Tag oder "Gott und die Welt." Auch das gibt mir  Ruhe und Kraft - und viele tolle Fotos! Diese Gemeinschaft und schönen Momente sind deshalb auch für die nächste Zeit fest eingeplant.  Doris Schuller

 

 

 

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 Mich bringt der Zusammenhalt der Menschen durch die Zeit. Gerade in der Zeit der Ausgangsbeschränkung war es für mich als erster Bürgermeister sehr schön zu sehen, dass die Bürgerinnen und Bürger zusammenhalten und helfen so gut es geht. Das Zusammengehörigkeitsgefühl ist stärker geworden. Jeder hilft Jedem ohne großartig nachzufragen. Durch die Zeit der Beschränkung haben wir alle wieder zu schätzen gelernt.  Das ist für mich besonders schön. 

 Bürgermeister Robert Pötzsch

 

 

 

 

 

Ein kleines Zeichen

InMeinemGarten

In meinem Garten wächst eine Blume. Sie blüht noch nicht, aber ich freue mich schon darauf. Lila Blüten wird sie haben, das weiß ich, weil ich das Saatgut vor Jahren geschenkt bekommen habe. Ich habe es damals auch gleich gesät, aber im ersten Jahr wurden die Pflanzen von Schnecken abgefressen, danach kam nie mehr etwas. Aber jetzt, jetzt wächst diese Blume und hat auch schon eine Knospe. Und immer, wenn ich daran vorbei gehe, stelle ich mir die Frage, ob Gott mir da ein kleines Hoffnungszeichen senden wollte. Schau nur, nichts ist so schlimm, dass man das Gute nicht auch sehen und sich dran freuen kann! Und ich muss an Paul Gerhardt denken. Dieser Mann, von dem viele besonders schöne Lieder in unserem Gesang-buch zu finden sind, hat seine Lieder geschrieben in der Zeit des 30jährigen Krieges, seinen Bruder hat ihm die Pest genommen, drei seiner Kinder sind früh gestorben - und er schreibt: "Geh aus, mein Herz, und suche Freud in dieser lieben Sommerzeit an deines Gottes Gaben."Was hat er nicht alles überstanden und sich doch Zuversicht und Gottvertrauen bewahrt. 

Was haben wir Menschen nicht alles überstanden:Pest und Cholera und Spanische Grippe, Hungersnöte,Religionskriege, Weltkriege, Flucht und Vertreibung, Terroranschläge... und immer wieder gibt es einen Neubeginn.Wo nichts mehr zu sehen war, beginnt neues Leben,entwickelt sich zu neuen Blüten. Danke, Vater, für die Blume,die mich daran erinnert, die Zuversicht nicht zu verlieren! Diakon Fred Keilhauer

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