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DOPPELFEIER IN DER EVANGELISCHEN KIRCHE

„Endlich ist das Gerüst weg“

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Beim Kirchencafé nach dem Gottesdienst: die Kirchenmänner Peter Bertram (links), Lars Schmidt (Mitte) und Simon Stritar (rechts daneben) mit den Egerländern Karl-Heinz Spiegl (Zweiter von links), Peter Deml (Dritter von links), Anton Lenhart (rechts) und Bürgermeister Robert Pötzsch. Die Musikanten überreichten eine Spende. fis

Freude über 25 Jahre Diakonieeinsatz und Ende der Kirchenrenovierung in der evangelischen Gemeinde: Beim Sonntagsgottesdienst wurde gleich doppelt gefeiert.

Waldkraiburg – Das Gerüst ist endlich weg! Volles Glockenläuten und ein strahlend heller Kirchenraum empfingen die Gläubigen zum feierlichen Sonntagsgottesdienst. „Existiert der Freundeskreis Diakonie wirklich erst seit 25 Jahren?“, erkundigte sich Pfarrer Simon Stritar einleitend bei Adalbert Schneck, dem Vereinsvorstand. Der gab zu, dass man eigentlich nicht genau wisse, seit wann es diese Einrichtung in der Stadt gibt.

Schon unmittelbar nach Kriegsende übernahm man etwa die Trägerschaft eines Durchgangsheims, in den 50er Jahren begann man mit ambulanter Krankenpflege. 1973 gingen erste Spenden ein, um in Notfällen zu helfen: „Von Anfang an hatte man sich dieser urchristlichen Aufgabe verschrieben“, so Schneck. Am 29. November 1984 war es dann so weit: Der Verein „Freundeskreis Diakonie“ wurde gegründet. Vielfältige Spuren hat er seitdem hinterlassen, um nur einige zu nennen. Für Seniorenarbeit und das Haus „Unterm Regenbogen“ gab er 57 000 Euro aus, der Jugendleiterstelle flossen 50 000 Euro zu, Praktikantinnen in den Kitas kamen 30 000 Euro zu und die katholischen Caritas-Sozialstation erhält seit 13 Jahren etwa 2000 Euro pro Jahr. Insgesamt flossen rund 225 000 Euro an die Kirchengemeinde, im wesentlichen von den 70 Mitgliedern und großzügigen Spendern aufgebracht. Weitere „Freunde“ werden daher dringend gesucht.

Pfarrer Stritar griff den Gedanken auf: „Werden wir Menschen, nehmen wir Rücksicht auf Hilfsbedürftige“ und Pfarrer Lars Schmidt ergänzte: „Wie viele Baustellen hat allein jeder von uns in seinem Leben?“

Dekan Peter Bertram schließlich leitete nach seinen Ausführungen zur Bedeutung Marias und ihrer unglaublichen Geschichte mit dem Zitat aus dem Lukas-Evangelium zur vollendeten Renovierung der Martin-Luther-Kirche über: „Bei Gott ist kein Ding unmöglich“. Das Gotteshaus glänze wieder und keiner brauche mehr Angst zu haben, dass vom Turm etwas herab- und ihm auf den Kopf falle. „Unsere Kirche als Ort der Zuflucht erstrahlt in neuem Glanz!“

Aus 70 000 Euro wurden 500 000 Euro

Mit diesen Worten lud Pfarrer Stritar ein zum anschließenden erweiterten Kirchenkaffee mit Weißwurstfrühstück, zu dem sich auch eine Abordnung der Egerländer Trachtenkapelle eingefunden hatte. Sie brachte von ihrem Jubiläumskonzert „erspielte“ 1000 Euro für die Kirchensanierung mit. Bürgermeister Robert Pötzsch fügte dem noch ein Geschenk der Stadt hinzu. Damit wolle man den Schuldenberg etwas abtragen helfen. Die ursprünglich errechneten 70 000 Euro Renovierungskosten waren – da ständig neue Mängel entdeckt wurden – auf inzwischen 500 000 Euro gestiegen, von denen ein Großteil noch auf der Evangelischen Kirchengemeinde lastet.

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Montag, 22.07
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Seniorengymnastik im Haus UR
Montag, 22.07
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Seniorengymnastik im Haus UR
Montag, 22.07
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Montag, 22.07
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Blaues Kreuz im Haus am Ölberg
Mittwoch, 24.07
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Seniorengymnastik im Haus UR
Mittwoch, 24.07
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Tanzkreis im Haus UR
Mittwoch, 24.07
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Stille Kirche
Mittwoch, 24.07
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Kirchenchor in der Bunkerkirche
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Nähtreff im Haus UR
Donnerstag, 25.07
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Erlebniskaffee im Haus UR
   
Montag, 22. Juli 2019
Wer festen Herzens ist, dem bewahrst du Frieden; denn er verlässt sich auf dich.
   

 

   
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