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VOLKSNAH UND POSITIV

Im Zeichen des Kreuzes zu Neuem aufbrechen: Waldkraiburger Pfarrersehepaar nimmt Abschied

07.07.202111:14

Ernsthaft und fröhlich, unkonventionell und geradlinig hat das Ehepaar die evangelische Kirchengemeinde in Waldkraiburg geleitet. Nach fünf Jahren nahmen Anita Leonhardt und Simon Stritar Abschied.

Abschied2

© Keilhauer

  • Von Erika Fischer

Fünf Jahre lang haben sie die evangelische Kirchengemeinde in Waldkraiburg geleitet. Jetzt übernehmen Anita Leonhardt und ihr Mann Simon Stritar neue Aufgaben.

Waldkraiburg – „Es war der Palmsonntag 2016, als die neuen Pfarrersleute mit jugendlichem Schwung in der Martin-Luther-Kirche ihren Einzug hielten.“ Daran erinnert Dekan Peter Bertram im Abschiedsgottesdienst von Anita Leonhardt und Simon Stritar, die nach fünf Jahren neue Aufgaben übernehmen. Die Pfarrerin beginnt am 1. August ihren Dienst in Mühldorf, ihr Mann ist seit drei Monaten in Neuötting tätig.

Das Kreuz als Sieges- und Segenszeichen

Etwas wagen im Leben, aufbrechen zu Neuem im Zeichen des Kreuzes – das war damals wie heute ihr Ansporn. „Das Kreuz begleitet mich seit meiner Konfirmation, half bei vielen Umzügen, half bei Höhen und Tiefen, war immer dabei“, stellte Simon Stritar heraus. Und seine Frau ergänzte: „Für mich war und ist es seit meiner Erstkommunion bis zur Geburt meiner Kinder das Sieges- und Segenszeichen.“

Dekan Bertram: „Wir hätten euch gerne noch lange in Waldkraiburg gehabt!“

In ihrer Ansprache klangen viele Anstöße und Ereignisse aus der Waldkraiburger Zeit an, wie Alpha- Kurse und Glockenturmsanierung, Gemeindefeste und Ökumenebegegnungen. Dekan Bertram verabschiedete sie mit den Worten: „Ihr habt alles gut gemanagt. Wohldurchdacht habt ihr euch von Anfang an in den Pfarrbetrieb gestürzt. Wir hätten euch gerne noch lange in Waldkraiburg gehabt!“

Volksnah und positiv eingestellt

So ernsthaft und fröhlich, unkonventionell und geradlinig wie das Ehepaar eben ist, ging es weiter. Als sich Ehrengäste und Kirchengemeinde mit Speisen und Getränken versorgt hatten, folgte im Kirchenraum das Abschiednehmen. Landrat Max Heimerl hob das Engagement der beiden in der größten Stadt des Landkreises mit den unterschiedlichen Kulturen hervor und verriet: „Pfarrer Stritar meinte, nach diesen Jahren in Waldkraiburg traue er Gott noch mehr zu als vorher.“

Und Bürgermeister Robert Pötzsch fragte nach: „Happyend?“ Als so gar nicht typisch deutsch habe er beide erlebt. „Sie waren volksnah, stets positiv eingestellt – nicht nur, wenn sie sich beim Volksfest als wahre Meisterschützen erwiesen. Ich bin glücklich über unsere Zusammenarbeit!“ Dem schloss sich Pater Bernhard Stiegler an. Er dankte für die Entlastung, die er in seiner Zeit als katholischer Pfarrverbandsleiter erfahren habe. Joachim Grytzyk übermittelte Grüße von der Partnergemeinde Kongwa in Tansania und dem Dekanatsteam Traunstein, die Damen von Kindertagesstätten und Hort verabschiedeten sich mit Kartengrüßen.

Fröhlicher Schlusspunkt

Beate Moser, die Obfrau des Kirchenvorstands, schließlich ließ verschiedene Details aus dem Leben des Pfarrerehepaares ans Tageslicht kommen: Zwei Gemeindemitglieder erschienen als Simon Stritar auf dem Tretroller, der zum Einkaufen fuhr, und Anita Leonhardt, die detailgenau und wortreich ihre Vorstellungen von den Kindereinrichtungen wiedergab – ein fröhlicher, eindrucksvoller Schlusspunkt beim Abschied aus Waldkraiburg.fis

Landeskirchenrat entscheidet über Neubesetzung

Wie bereits bei den letzten beiden Stellenwechseln wird Pfarrer Lars Schmidt, der die zweite Pfarrstelle in der evangelischen Kirchengemeinde besetzt, die Vakanzvertretung übernehmen. Außer den ehrenamtlichen Lektoren und Prädikanten steht ihm seine Kollegin Pfarrerin Dr. Sabrina Hoppe zur Seite, die ihn bei Kasualien und den Gottesdiensten unterstützen wird. Das Besetzungsrecht für die Pfarrstelle wechselt in der Landeskirche Bayern zwischen der Kirchengemeinde und dem Landeskirchenrat in München. Diesmal entscheidet der Landeskirchenrat über die Besetzung der Stelle.

Presse

Betreuungsbedarf

Zu wenige Krippenplätze: Stadt Waldkraiburg will flexibel bleiben und bezuschusst Umbau

18.05.202106:25

In der Kita Käthe-Luther gibt es vier Kindergartengruppen, aber nur eine Krippengruppe. Um den aktuellen Bedarf an Krippenplätzen zu decken, wird eine Gruppe in eine Krippengruppe umgewandelt. Mit einem breiteren Unterbau bleibt die Einrichtung auch künftig wirtschaftlich.

Kita Krippe

© Lohmann

Elf Kinderkrippenplätze zu wenig, auf der anderen Seite zu viele Kindergartenplätze: Im kommenden Betreuungsjahr gibt es in der Stadt Waldkraiburg ein Ungleichgewicht. Mit einem Umbau in der Kindertagesstätte Käthe-Luther soll sich das aber bald ändern.

Waldkraiburg – In den Kinderkrippen in der Stadt Waldkraiburg wird es im neuen Betreuungsjahr eng: Elf Kinder stehen auf der Warteliste für einen Krippenplatz. Gleichzeitig bleiben in der Kindertagesstätte Käthe-Luther 20 Plätze für Kindergartenkinder frei. Das soll sich ändern. Dort soll eine Gruppe in eine Krippengruppe umgewandelt werden.

Auch wenn die Ergebnisse der Bedarfsanalyse noch nicht abschließend vorliegen, zeichnet sich in der Kita Käthe Luther ein Ungleichgewicht von vier Kindergartengruppen und nur einer Krippengruppe ab. Auf Dauer könnte damit die wirtschaftliche Stabilität der Einrichtung gefährdet sein, weil Kinder meist innerhalb der gleichen Einrichtung von der Krippe in den Kindergarten wechseln. In

Wirtschaftlich tragfähig bleiben

Wie Bürgermeister Robert Pötzsch (UWG) im Haupt- und Finanzausschuss erklärte, könnte mit einem Umbau der aktuelle Bedarf gedeckt werden. Außerdem würde damit ein breiterer Unterbau in der Einrichtung geschaffen werden, damit die Einrichtung wirtschaftlich tragfähig bleibe.

Mit dem Umbau in der Kita Käthe Luther würden 25 Kindergartenplätze zugunsten von zwölf Krippenplätzen wegfallen. Um auch mittelfristig ausreichend viele Betreuungsplätze anbieten zu können, entstehen zusätzliche vier Krippengruppen in der Kindertagesstätte St. Christophorus.

Ein Umbau in der Kita Käthe Luther würde eine erhöhte Flexibilität bieten, sobald sich der Bedarf wieder ändern sollte, wie Fred Schelp, Abteilungsleiter für Kultur- und Generationenangebote erklärte. Außerdem sei es nicht im Sinne der Stadt, einen externen Träger betriebswirtschaftlich schwächen zu wollen.

Für eine Krippengruppe müssen die Sanitäreinrichtungen angepasst werden, außerdem braucht es einen gesonderten Schlaf- und Wickelraum. Eine erste Kostenabschätzung inklusive Planungskosten und Brandschutzgutachten geht von rund 80 000 Euro aus. Die evangelische Kirchengemeinde ist der Träger der Einrichtung und würde von der Stadt 100 Prozent Baukostenzuschuss erhalten.

Richard Fischer (SPD) regte an, bei Planungen zur Kinderbetreuung auch den erhöhten Zuzug besser zu berücksichtigen. Den Bedarf versuche die Stadt jedes Jahr aufs Neue zu klären, aber: „Wir haben keine Glaskugel“, sagte Pötzsch. Das Defizit an Betreuungsplätze für Krippenkinder vermutete Schelp darin, dass durch die Corona-Pandemie mehr Frauen früher wieder an ihren Arbeitsplatz zurückkehren.

Künftige Bewerber berücksichtigen

Die Ergebnisse eines externen Gutachters zur Betreuungssituation hätte Anton Sterr (CSU) schon gerne zum jetzigen Zeitpunkt vorliegen. „Wann ist damit zu rechnen? Im September nutzen uns die Ergebnisse nichts mehr“, kritisierte er. Die Stadt müsse vor dem neuen Betreuungsjahr reagieren können.

Es braucht noch etwas Geduld, bis auch die „Tiefe der Daten“ ausgewertet sei, wie Schelp erklärte. Ziel sei es nämlich auch, künftige Bewerber zu berücksichtigen. Berücksichtigt werden sollten beim künftigen Betreuungsbedarf auch die gestiegenen Geburtenzahlen, worauf Stephanie Pollmann (CSU) hinwies. „Die Zahlen sollte man im Hinterkopf behalten.“

Am Ende stimmte der Haupt- und Finanzausschuss einstimmig dafür, der Kita Käthe-Luther einen Baukostenzuschuss in Höhe von 80 000 Euro zu genehmigen. Voraussetzung ist, dass die evangelische Kirchengemeinde einen entsprechenden Antrag bei der Stadt stellt und entsprechende Fachbüros für den Umbau beauftragt.

Presse

Ausbildung zur Pfarrerin geht zu Ende

Vikarin verlässt Kirchengemeinde: „Waldkraiburg war das Beste, was mir passieren konnte“

20.04.202116:45

Lässt viele Freunde zurück: Vikarin Inga Seidel.

Vikarin

© re

Drei Jahre bereitete Inga Seidel in Waldkraiburg als Vikarin auf den Pfarrerberuf vor. Jetzt verlässt sie die Kirchengemeinde mit vielen guten und wichtigen Erfahrungen. „Waldkraiburg war das Beste, was mir passieren konnte.“

Waldkraiburg/Haag – In der evangelischen Kirchengemeinde Waldkraiburg dreht sich in diesem Jahr das Personalkarussell. Pfarrer Simon Stritar verließ die Stadt bereits zum 1. April. Seine Wirkungsstätte ist nun die Kirchengemeinde Altötting. Seine Frau, Pfarrerin Anita Leonhardt wechselt Ende Juli als geschäftsführende Pfarrerin nach Mühldorf. Und auch  Vikarin Inga Seidel kehrt nach drei Jahren im Sommer der evangelisch-lutherischen Kirchengemeinde den Rücken.

Viel Lob für Pfarrer Schmidt und die gesamte Gemeinde

Mit Lob geizt Inga Seidel jedenfalls nicht, wenn sie über Pfarrer Lars Schmidt und die gesamte Kirchengemeinde spricht. „Dass ich vor drei Jahren für mein Vikariat nach Waldkraiburg gekommen bin, war das Beste, was mir passieren konnte“, sagt die 28-Jährige, die im Sommer ihre Ausbildung beendet. Sie darf sich anschließend „Pfarrerin zur Anstellung“ nennen. Zum 31. August heißt es für die Ehefrau und Mutter von zwei kleinen Buben Koffer packen. Inga Seidel verlässt die Stadt.

Neuen Einsatzort erfährt Seidel Ende Mai

Ihren neuen Einsatzort erfährt die Haagerin erst Ende Mai. Sie blickt aber zuversichtlich in die Zukunft: „Freilich wird es schwer sein, ein zweites Mal eine Gemeinde wie Waldkraiburg zu finden. Ein Neubeginn woanders ist sicher nicht einfach, aber auch stets eine Chance.“

Der Beruf bringe es halt mit sich, immer wieder mal einen Neuanfang wagen zu müssen. Und ewig könne sie nicht in Waldkraiburg bleiben, das war Inga Seidel von vornherein klar. Vor der Zukunft sei ihr jedoch nicht bange, schließlich sei Gott an ihrer Seite, das wisse sie aus frühester Kindheit.

Pfarrerin – der „schönste Beruf aller Zeiten“

„Die Theologie wurde mir nämlich in die Wiege gelegt, da meine beiden Eltern ebenfalls Pfarrer sind. Sie haben mir und meinem Bruder den Beruf als den schönsten Beruf aller Zeiten vorgelebt.“ Die Vikarin betont, ihr Leben sei glücklich so wie es ist, und dazu habe Waldkraiburg einen entscheidenden Beitrag geleistet.

Pfarrer Lars Schmidt sieht sie als einen fantastischen Mentor. „Ich konnte unglaublich viel von ihm lernen.“ Auch auf ihre familiäre Situation habe der Pfarrer immer Rücksicht genommen. Schließlich war die 28-Jährige zu Beginn ihres Vikariats noch alleinerziehende Mutter.

Ehrenamtliche zeigen tollen Einsatz

Was Inga Seidel besonders hervorhebt: „Pfarrer Schmidt hat mich und meinen Mann getraut. Das war ein echtes Highlight für uns.“ Begeistert erzählt sie außerdem vom Zusammenhalt und der Unterstützung in der gesamten Kirchengemeinschaft. „Gerade auch die vielen Ehrenamtlichen zeigen vollen Einsatz, was mich wirklich beeindruckt hat“

Rückblickend ist sich die Vikarin sicher nach ihrem Abschied Freundschaften zu tollen Menschen mitzunehmen. Ihr Vikariat sei eine sehr prägende Zeit gewesen. Die Kirchengemeinde werde sich für sie immer wie ein Stück Heimat anfühlen.

Verabschiedet wird die „Pfarrerin zur Anstellung“ am Samstag, 24. Juli, um 15.30 Uhr in der Martin-Luther-Kirche.

Presse

   
   
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